Mondscheinsonette – Ein Eigenkommentar (Teil 3)

Dies ist der dritte Teil meines Eigenkommentars zu „Mondscheinsonette”. Falls ihr den zweiten Teil verpasst habt, könnt ihr ihn hier nachlesen. Der Absturz in „Mondscheinsonette” ist hart und abrupt. War die angeblich heile Künstlerwelt in den ersten beiden Abschnitten bereits äußerst fragwürdig und mehr als instabil, so wird sie im Abschnitt „tiefste nacht” geradezu feindlich. … Continue reading Mondscheinsonette – Ein Eigenkommentar (Teil 3)

Politik von heute (oder: warum es unsere Regierungsparteien nicht verdienen, wiedergewählt zu werden) – Ein Gastbeitrag von C.

In diesem Gastbeitrag widmet sich C. unter anderem dem Wesen des „idealen” Politikers resp. des „idealen” Bürgers. Die meisten Staaten würden sich heute als Demokratien und Republiken bezeichnen und knüpfen dadurch an antike Idealbilder an. Man stellt sich sofort ein transparentes System vor, in dem jeder einzelne Bürger die Machtstrukturen mitgestaltet. So schön wie diese … Continue reading Politik von heute (oder: warum es unsere Regierungsparteien nicht verdienen, wiedergewählt zu werden) – Ein Gastbeitrag von C.

Freiwilligendienst #5-Kulturschock

Dieses Wochenende habe ich einen ziemlich großen Kulturschock gehabt, jedoch hat dieser sich anders gestaltet als man es vielleicht erwarten mag. Denn er hat keineswegs daraus bestanden, dass ich etwas Neues und Unbekanntes entdeckt habe, sondern eher etwas, was in Europa alltäglich ist: Ich bin in den größten Supermarkt gegangen, den man in Benin finden kann und … Continue reading Freiwilligendienst #5-Kulturschock

„Mondscheinsonette” – Ein Eigenkommentar (Teil 2)

Dies ist der zweite Teil meines Eigenkommentars zu „Mondscheinsonette”. Falls ihr den ersten Teil verpasst habt, könnt ihr ihn hier nachlesen. Mitternacht, dies ist laut symbolonline.de „[d]er Punkt des Umschlags [...] die Stunde der Einweihung in den antiken Mysterien [...], der tiefsten Dunkelheit, die Zeit der Geister und Dämonen, der tiefsten Schatten und des geringsten … Continue reading „Mondscheinsonette” – Ein Eigenkommentar (Teil 2)

Freiwilligendienst #4

So langsam wage ich zu behaupten, dass ich alle Schichten kennengelernt habe, die dieses Land bevölkern. Ich habe Leute besucht, die in einer kleinen Lehmhütte irgendwo im Nirgendwo, nur durch ein Radio mit der Welt verbunden, leben, ich habe Leute aus der Mittelschicht kennengelernt und heute habe ich einige Ministerien in Cotonou von innen gesehen … Continue reading Freiwilligendienst #4

Synästhesie des Nichtgelebten #2

Diese Woche veröffentliche ich den zweiten Teils meines Prosatextes. In jenem Augenblick sah er, wie ein Mann sich auf ihn zubewegte. Ein vages Gefühl des Wiedererkennens stieg in ihm auf und das Gesicht des Mannes löste eine seltsame Vertrautheit in ihm aus, doch er konnte sich nicht entsinnen ihm bereits begegnet zu sein. Seine Bewegungen … Continue reading Synästhesie des Nichtgelebten #2