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Archiv der Kategorie: Deutschsprachige Lyrik

Unsere eigenen Lyrikproduktionen in deutscher Sprache.

Sonntagslyrik #21

Sonntagslyrik #21

manchen themen hält die sprache nicht stand

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Verfasst von - 3. Dezember 2017 in Deutschsprachige Lyrik

 

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Umrisse

Eine stumme Silhouette,

Der Hauch eines Gefühls,

 

Einer Emotion,

 

Rinnt langsam

 

Die Glaswand herunter,

Wie ein Tropfen,

 

Flüchtig,

Fragil.

 

Zitternde Finger

Folgen ihr,

Versuchen

Sie zu halten

Doch sie fällt

 

Durch die Leere hindurch

 

Ins Meer

Der Erinnerungen,

 

Kaum geformt

 

Und schon verronnen,

Ein schattenhafter Zeuge

 

Im inneren Kollektiv.

 

Copyright Sophie Aduial 2017

Ähnliches Foto

 

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Sonntagslyrik #20

Dieses Gedicht habe ich als Auftrag für die Association des victimes de la route geschrieben. Es wurde gestern in Junglinster vom luxemburger Literaturkritiker Jérôme Jaminet vorgetragen.

 
 

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Sonntagslyrik #19

Wie schön, dass es immer Alternativen zu den widerwärtigen Dingen im Leben gibt !

 

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Sonntagslyrik #18

Fast schon expressionistische Motive in der heutigen Sonntagslyrik… Einen schönen Sonntag wünsche ich euch allen !

 

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Kurzmitteilung

Meinen neuesten Lyrikband glaswand erhaltet ihr ab heute im Buchhandel !

ISBN: 978-3-7431-9474-8

Mehr Informationen findet ihr unter der Kategorie Bücher von Tom Weber, alternativ könnt ihr auch einfach hier klicken um gleich zu der Seite zu gelangen.

Veröffentlichung von „glaswand”

 

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In der Nationalgalerie

In der Nationalgalerie

Vor einigen Wochen habe ich die Nationalgalerie in Berlin besucht, in der viele hochrangige Künstler ihren Platz haben, die jedoch auch unbekannteren Werken eine Bühne bietet. In diesem Gedicht möchte ich einige Eindrücke davon mit euch teilen.

 

In der Nationalgalerie

 

In einem Kosmos der Welt entwichen,

Hängen aus Farben erschaffene Geschichten.

Friedlich lauschst du ihrem Wechselspiel

Und entschwindest in ihrer sanften Magie.

 

Du hüllst dich in den Geruch der Farben

Und folgst den Spuren ihrer Protagonisten,

Die stets eine andere Welt verwahren

Und sich für jeden neu vermischen.

 

Mit Renoirs sehnsüchtig leisen Blicken

Schaust du aus Friedrichs Fenster in die Ferne

Und bewunderst mit Unbekannten die Sterne,

Die dich in ihren ewigen Tanz verstricken.

 

Du wanderst durch die Straßen Venedigs

Und verlierst dich in ihrem Labyrinth,

Doch schon entschwinden sie deinem Blick

Und du tauchst ein in ein neues Geschick.

 

Eine Welt flüchtig in die Luft gezeichnet,

Bevor sie einem anderen Bild weicht,

Doch dieser Moment der Liebe bleibt,

Versunken in die Falten der Zeit.

 

Copyright Sophie Aduial 2017

 
 
 
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