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Archiv der Kategorie: Deutschsprachige Lyrik

Unsere eigenen Lyrikproduktionen in deutscher Sprache.

Venezianischer Sonnenaufgang

Venezianischer Sonnenaufgang

„Langsam steigt die aufgehende Sonne empor, ganz als ob sie nach der dunklen Nacht wieder ihren rechtmäßigen Platz im azurnen Himmelszelt einnehmen wolle, und taucht die impressionistische Morgenlandschaft Venedigs in ein blutrotes Licht.“

Zitat aus „Charons Barke“

Zur Feier der baldigen Veröffentlichung von Toms Novelle „Charons Barke“, möchte ich heute ein Gedicht mit euch teilen, das ich während einer Venedigreise geschrieben habe, die maßgeblich zur Inspiration dieser Novelle beigetrgagen hat. Der Sonnenaufgang, der das Cover der Novelle ziert, nimmt einen besonderen Platz in dieser Reise ein und somit erscheint er mir als passender Beitrag, um das Erscheinen von Toms erster Novelle zu zelebrieren.

 

Venezianischer Sonnenaufgang

 

Von blau ein blasser Hauch,

noch in fahle Farbe getaucht,

dies sind der Bühne Kulissen,

von einem roten Vorhang umrissen.




Ein silberner Schleier von Schlaf

hält die Stadt noch umarmt

und ein kleines Publikum allein

kostet des Morgen süßen Wein.




Einzelne Strahlen schickt sie voraus,

die durch des Vorhang weiße Falten

Zutritt zur weiten Welt erhalten,

doch zögert sie ihren Auftritt hinaus.




Immer kräftiger werden die Farben

als der Vorhang sich zieht zurück

und das stille Bild das sie malen,

ist in morgendliche Schönheit gerückt.




Als die Sonne feierlich die Bühne betritt

wird ein schwankendes Orchester ihr gewährt

durch der Gondeln plätscherndes Konzert

und von Säulen empfangen ihr Auftritt.




Noch ist die Bühne des Himmels Eigentum,

doch als die Stadt aus dem Schlaf erwacht,

wird das Schauspiel des Lebens neu entfacht.

Die Bühne gehört nun dem Publikum.

 

Sophie Modert 2016

 

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Sonntagslyrik #22

Sonntagslyrik #22

Starten wir doch ganz gemütlich in das lyrische Jahr 2018, mit einem unverfänglichen Thema… oh, ich weiß: Kapitalismuskritik !

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Sonntagslyrik #21

Sonntagslyrik #21

manchen themen hält die sprache nicht stand

 
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Verfasst von - 3. Dezember 2017 in Deutschsprachige Lyrik

 

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Umrisse

Eine stumme Silhouette,

Der Hauch eines Gefühls,

 

Einer Emotion,

 

Rinnt langsam

 

Die Glaswand herunter,

Wie ein Tropfen,

 

Flüchtig,

Fragil.

 

Zitternde Finger

Folgen ihr,

Versuchen

Sie zu halten

Doch sie fällt

 

Durch die Leere hindurch

 

Ins Meer

Der Erinnerungen,

 

Kaum geformt

 

Und schon verronnen,

Ein schattenhafter Zeuge

 

Im inneren Kollektiv.

 

Copyright Sophie Aduial 2017

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Sonntagslyrik #20

Dieses Gedicht habe ich als Auftrag für die Association des victimes de la route geschrieben. Es wurde gestern in Junglinster vom luxemburger Literaturkritiker Jérôme Jaminet vorgetragen.

 
 

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Sonntagslyrik #19

Wie schön, dass es immer Alternativen zu den widerwärtigen Dingen im Leben gibt !

 

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Sonntagslyrik #18

Fast schon expressionistische Motive in der heutigen Sonntagslyrik… Einen schönen Sonntag wünsche ich euch allen !

 

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