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Mein 2016

08 Jan

Mit leichter Verspätung möchte ich euch heute meinen persönlichen Jahresrückblick präsentieren und gleich danach einen kurzen Blick auf kommende Projekte werfen. Ich arbeite momentan an sehr vielem gleichzeitig und unter anderem deswegen kommt dieser Beitrag nun mit einer Woche Verspätung, aber es wäre nun mal nicht Neujahr für mich, wenn ich meine erste Deadline nicht verpassen würde.
2016 war oberflächlich gesehen für mich persönlich ein sehr erfolgreiches Jahr. Ich habe die Allgemeine Hochschulreife im Juli erhalten, habe im August mein erstes Buch bei einem Kleinverlag veröffentlicht, stand im Oktober zum ersten Mal für vier Wochen auf einer Bühne, war im Dezember auf einer ganzen Seite in der luxemburgischen Tageszeitung „Tageblatt” mit einem Porträt vertreten und hatte die Gelegenheit meine Gedichte im Rahmen des literarischen Adventskalenders des Eldoradio Book Look vorzutragen. 

Wenn ich allerdings auf mein Jahr 2016 zurückblicke, sind es nicht diese Momente die für mich herausstechen. Wenn ich mich heute erinnere, dann an die Reise mit meiner Abiturklasse nach Venedig im Januar, drei Tage die ich bis heute als die drei besten Tage meines bisherigen Lebens bezeichne. Ich erinnere mich überhaupt sehr gerne an jeden einzelnen Moment dieses Abschlussjahres, weil es eine fantastische Zeit war, während der ich wirklich glücklich war. Lehrerinnen und Lehrer, die mich nicht nur inspirierten, sondern auch als Menschen begeisterten und die mich, mehr als sie es vielleicht selbst wissen, auf einen Weg gebracht haben, der beginnt mehr und mehr mein Leben zu bestimmen. Klassenkameraden, die mich in meiner Arbeit unterstützt haben, weil sie wirklich an ihre Qualität glauben und die mich bis heute motivieren weiter zu schreiben, weiter Kunst zu schaffen. Während dieser ganzen Zeit war ich jemand, während dieser Zeit lebte ich im tiefsten Sinne dieses Wortes. Es ist eine vergangene Zeit von der ich erzähle, dennoch lebe ich noch jeden Tag in ihr, weil es die Erinnerung an sie und diese Menschen ist, die mir die Kraft gibt weiter zu machen. Dies ist mein wahres 2016, dies ist schlussendlich ich.

Was kann man nun 2017 von mir erwarten ? Konkret werden kann ich leider nicht wirklich, da sehr vieles noch in Arbeit ist, ich bin aber gerade dabei die Arbeit an meinem nächsten Gedichtband abzuschließen. Meine Konzentration gilt deswegen vor allem diesem Projekt, weil ich wirklich hoffe, es in diesem Jahr noch vollenden zu können. Die Novelle, welche ich im Artikel im „Tageblatt” angekündigt habe, ist im Prinzip fertig geschrieben, d.h. die Geschichte ist von Anfang bis Ende bereits als Typoskript vorhanden, sie wird aber natürlich noch gründlich überarbeitet, was mindestens noch einmal so viel Zeit beansprucht, doch auch für dieses Projekt bin ich sehr optimistisch was eine Veröffentlichung angeht. In diesem Jahr möchte ich aber vor allem einfach deutlich mehr von allem machen. Kunst und vor allem die Literatur bestimmen mein Leben mehr denn je und ich merke, dass es an der Zeit ist, sich noch deutlicher in der Szene zu festigen. Ich fühle mich bereit und habe noch eine ganze Reihe anderer Projekte am Laufen, die ich hier jetzt nicht erwähnt habe, ihr könnt euch also noch sehr viel von mir in Zukunft erwarten.

Euch allen nachträglich noch ein frohes neues Jahr und ein großes Dankeschön an jeden, der regelmäßig oder auch sporadisch meine Texte liest und natürlich auch an alle Besucher des Blogs, die Sophie und mir regelmäßig ihre Aufmerksamkeit für ein paar Minuten leihen.

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Verfasst von - 8. Januar 2017 in Gemischtes

 

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