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Schlagwort-Archive: Deutschsprachige Lyrik

Sonntagslyrik #24

Sonntagslyrik #24

kleine flirterei mit euterpe

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Sonntagslyrik #23

Sonntagslyrik #23

Wer hat noch Zeit?

 

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Sonntagslyrik #22

Sonntagslyrik #22

Starten wir doch ganz gemütlich in das lyrische Jahr 2018, mit einem unverfänglichen Thema… oh, ich weiß: Kapitalismuskritik !

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Sonntagslyrik #21

Sonntagslyrik #21

manchen themen hält die sprache nicht stand

 
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Verfasst von - 3. Dezember 2017 in Deutschsprachige Lyrik

 

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Mein 2016

Mit leichter Verspätung möchte ich euch heute meinen persönlichen Jahresrückblick präsentieren und gleich danach einen kurzen Blick auf kommende Projekte werfen. Ich arbeite momentan an sehr vielem gleichzeitig und unter anderem deswegen kommt dieser Beitrag nun mit einer Woche Verspätung, aber es wäre nun mal nicht Neujahr für mich, wenn ich meine erste Deadline nicht verpassen würde.
2016 war oberflächlich gesehen für mich persönlich ein sehr erfolgreiches Jahr. Ich habe die Allgemeine Hochschulreife im Juli erhalten, habe im August mein erstes Buch bei einem Kleinverlag veröffentlicht, stand im Oktober zum ersten Mal für vier Wochen auf einer Bühne, war im Dezember auf einer ganzen Seite in der luxemburgischen Tageszeitung „Tageblatt” mit einem Porträt vertreten und hatte die Gelegenheit meine Gedichte im Rahmen des literarischen Adventskalenders des Eldoradio Book Look vorzutragen. 

Wenn ich allerdings auf mein Jahr 2016 zurückblicke, sind es nicht diese Momente die für mich herausstechen. Wenn ich mich heute erinnere, dann an die Reise mit meiner Abiturklasse nach Venedig im Januar, drei Tage die ich bis heute als die drei besten Tage meines bisherigen Lebens bezeichne. Ich erinnere mich überhaupt sehr gerne an jeden einzelnen Moment dieses Abschlussjahres, weil es eine fantastische Zeit war, während der ich wirklich glücklich war. Lehrerinnen und Lehrer, die mich nicht nur inspirierten, sondern auch als Menschen begeisterten und die mich, mehr als sie es vielleicht selbst wissen, auf einen Weg gebracht haben, der beginnt mehr und mehr mein Leben zu bestimmen. Klassenkameraden, die mich in meiner Arbeit unterstützt haben, weil sie wirklich an ihre Qualität glauben und die mich bis heute motivieren weiter zu schreiben, weiter Kunst zu schaffen. Während dieser ganzen Zeit war ich jemand, während dieser Zeit lebte ich im tiefsten Sinne dieses Wortes. Es ist eine vergangene Zeit von der ich erzähle, dennoch lebe ich noch jeden Tag in ihr, weil es die Erinnerung an sie und diese Menschen ist, die mir die Kraft gibt weiter zu machen. Dies ist mein wahres 2016, dies ist schlussendlich ich.

Was kann man nun 2017 von mir erwarten ? Konkret werden kann ich leider nicht wirklich, da sehr vieles noch in Arbeit ist, ich bin aber gerade dabei die Arbeit an meinem nächsten Gedichtband abzuschließen. Meine Konzentration gilt deswegen vor allem diesem Projekt, weil ich wirklich hoffe, es in diesem Jahr noch vollenden zu können. Die Novelle, welche ich im Artikel im „Tageblatt” angekündigt habe, ist im Prinzip fertig geschrieben, d.h. die Geschichte ist von Anfang bis Ende bereits als Typoskript vorhanden, sie wird aber natürlich noch gründlich überarbeitet, was mindestens noch einmal so viel Zeit beansprucht, doch auch für dieses Projekt bin ich sehr optimistisch was eine Veröffentlichung angeht. In diesem Jahr möchte ich aber vor allem einfach deutlich mehr von allem machen. Kunst und vor allem die Literatur bestimmen mein Leben mehr denn je und ich merke, dass es an der Zeit ist, sich noch deutlicher in der Szene zu festigen. Ich fühle mich bereit und habe noch eine ganze Reihe anderer Projekte am Laufen, die ich hier jetzt nicht erwähnt habe, ihr könnt euch also noch sehr viel von mir in Zukunft erwarten.

Euch allen nachträglich noch ein frohes neues Jahr und ein großes Dankeschön an jeden, der regelmäßig oder auch sporadisch meine Texte liest und natürlich auch an alle Besucher des Blogs, die Sophie und mir regelmäßig ihre Aufmerksamkeit für ein paar Minuten leihen.

 
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Verfasst von - 8. Januar 2017 in Gemischtes

 

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Video

Lesung im Rahmen des literarischen Adventskalenders

Für den Book Looker des luxemburgischen Radiosenders Eldoradio habe ich einige meiner Gedichte für seinen literarischen Adventskalender rezitiert:

 

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Mondscheinsonette – Ein Eigenkommentar (Teil 3)

Dies ist der dritte Teil meines Eigenkommentars zu „Mondscheinsonette”. Falls ihr den zweiten Teil verpasst habt, könnt ihr ihn hier nachlesen.

Der Absturz in „Mondscheinsonette” ist hart und abrupt. War die angeblich heile Künstlerwelt in den ersten beiden Abschnitten bereits äußerst fragwürdig und mehr als instabil, so wird sie im Abschnitt „tiefste nacht” geradezu feindlich. Gleich drei von den fünf Sonetten erwähnen den Dichter explizit und schleudern ihn in eine Welt, dominiert von Leiden (besonders in „unter dem einfluss saturns”), Isolation (cf. „aurora”) und Psychoterror (cf. „der verwunschene”). In diesem Abschnitt kommt die Funktion des lyrischen Ers auch am deutlichsten zu tragen. Dadurch, dass der Dichter von außen beschrieben wird, erscheint er noch einmal merklich hilfloser, passiver und auch „getriebener”. Nicht nur leidet er in dieser Welt, ihm wird auch ganz bewusst die Möglichkeit genommen das zu tun, was ein Dichter in so einem Fall eigentlich tuen würde: es (be)schreiben. Tatsächlich schreibt der in den „Mondscheinsonetten” beschriebene Dichter kein einziges Mal im Verlauf des gesamten Zyklus. „Er ist allein” in einer Welt voll „von falschen grimassen”, die wenn überhaupt dann nur auf ihn hört wenn er leidet. Er ist von allen verlassen, von seiner „muse”, von der „nacht” die ihm vorher noch wie eine „schwarze schwester” schien und sogar von sich selbst. Denn der Krux des Sonetts „der verwunschene” ist ja genau dies: es ist niemand anderes als der Dichter selbst, der ihn „treibt”, der ihn immer und immer wieder in diese „leeren gassen” voll von „falschen grimassen” lotst und ihn schlussendlich von der Welt seiner Mitmenschen ausschließt. Dieses Paradoxon, Passivität verursacht durch aktive Entscheidungen, ist der Dreh- und Angelpunkt dieses Abschnitts. Wenn man die Sonette genau liest und im Kontext der restlichen Gedichte bedenkt, dann merkt man, dass der einzig wirkliche Feind des Dichters er selbst ist. Zwar werden allerhand Figuren und schattenhafte Schimären heraufbeschwört, doch der Erschaffer dieser düsteren Welt ist der Dichter selbst. Auch in der Liebe, die so eng mit der Lyrik verbunden ist, handelt er nach diesem Muster: er leidet offensichtlich („es zerfrisst sein kümmerliches glück”), will es sber andererseits auch gar nicht anders („ihm helfen? aber er will es doch!”). Dieser Abschnitt zeigt dem Leser einen faustischen Dichter, der ständig im Kampf mit sich selber ist und sich eine Freude daraus macht, sich die Freude zu nehmen. Es ist paradox, es macht keinen Sinn und es ist mit Momenten eine groteske Vorstellung die sich in „tiefste nacht” abspielt. Es ist aber auch der vielleicht ehrlichste Abschnitt im Buch, weil er zum Kern dieses Künstlerdaseins vordringt. Vor allem aber auch, weil er ein vehementer Widerspruch zur romantischen Vorstellung des Dichters als von der Gesellschaft missverstandenes Genie darstellt. Wie kann die Gesellschaft jemanden missverstehen, der sich selbst noch nicht einmal versteht?„Mondscheinsonette” hätte nach diesem Abschnitt enden können. Dann hätte der Kreislauf wieder von vorne begonnen und die Leiden des Dichters hätten erneut angefangen. Aber dies ist nicht der letzte Abschnitt. Denn obwohl der Titel wenig hoffnungsvoll klingt, liegt im „morgengrauen” der Schlüssel zur Erlösung des Dichters.

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Der vierte und letzte Teil meines Eigenkommentars folgt in drei Wochen am 1. Januar 2017.


 
Ein Kommentar

Verfasst von - 11. Dezember 2016 in Literatur, Mondscheinsonette

 

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Kunst trifft Poesie

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