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My 2014: A personal look back

My 2014: A personal look back

2014 comes slowly but surely to an end and this will be my last post for this year. During the past weeks and still at the moment you get a lot of „the year in review“ shows and articles and so for my last article I won’t give you the things that happened in the world in 2014, since you already probably saw this on television, but instead some events which happened to me personally during this year.

I traveled for the first time on a plane

In May 2014 I traveled for the first time in my life in a plane. It was during a school excursion to Ireland which was by the way also the first time I went there. I actually enjoyed it a lot and have already planned some more flights for 2015.

I took my writing hobby to a new level

Obviously when you’re reading this you know that. During the past school year I participated in a project which got 2 articles I wrote published in a Luxembourgish book. I also ended up among the first in a contest for young poets in Luxembourg. This really increased my desire to write more frequently and also publish some of the things I write. In July 2014 I published my first book „Dichterische Freiheit“ (which was up to the moment I am writing this post downloaded 165 times) and started this blog you’re reading right now „just thoughts“. In December I published my second book „5 neue Weihnachtssagen und Erzählungen“ (downloaded 116 times until now) and got informed that my poem „Freuden des Lenz“ will be a part of this year’s edition of the „Frankfurter Bibliothek“. All in all I am quite proud of myself for the small things I was able to accomplish this year and I am really looking forward to what might come next. At the moment I am working on some more poems which I want to submit to two more national contests.

I first failed than finally succeeded in getting my driving licence

Even though I failed my first exam in October I passed my second exam in December and am now officially allowed to drive a car. After my 18th birthday in September I have to admit that it feels pretty good to drive my own car and I’m feeling like I am slowly but surely becoming a true adult. At least I believe I am which is already something, no?

I started to get more involved with my hometown and the people living there

Partly due to myself entering the conservative party of Luxembourg the CSV a little more than a year ago but also because I became part of some local groups I got more involved with my hometown Grevenmacher and its people. I really love my town and really enjoy everything that has to do with it. Joining these groups gave me an amazing feeling of being a part of the town which I love so much.

So there you have it: Some of the moments I will remember from this year! Overall 2014 was a pretty amazing year for me and I’m looking eagerly forward to 2015 and the following years. To all of you I wish a happy new year and again thank you so much for reading my posts and even my poems and stories! I always believed that the best author is nothing without his readers, in fact an author mostly doesn’t write for himself but for them. So have a nice New Year’s Eve and if you want I’ll see you with a new post in 2015!

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Thanks a lot for reading this week’s post! I really appreciate every single reader and if you’re interested you can read some of my other articles as well. If you want you can share my posts with others I’d really appreciate it. You can also find me on Facebook as well as Twitter (@VitoVolpe9). I hope you have a great week and I see you next Sunday for an all new post in German or in two weeks for a new post in English!

 
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Verfasst von - 30. Dezember 2014 in Gemischtes

 

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Portugiesische Vampire und blinde FIFA

Ich mag Fußball und schaue mir auch gerne regelmäßig die internationalen Top Spiele an, doch verfolge ich auch aufmerksam die 1. Liga meiner Heimat Luxemburg die BGL Ligue. Natürlich können wir nicht mit den Vereinen aus den größeren ausländischen Ligen mithalten, doch ist man doch immer mit einer besonderen Begeisterung dabei, wenn der eigene Dorfklub gegen den Erzrivalen spielt. Neulich habe ich jedoch einen Artikel gelesen, der mein luxemburgisches Fußballerherz bluten ließ. Es ging in dem Artikel (den man hier nachlesen kann) um 2 luxemburgische Erstligaklubs, den CS Grevenmacher (der Klub aus meinem Dorf) und die Jeunesse Esch. Beide sind luxemburgische Traditionsklubs und beide stehen momentan kurz vor dem Bankrott. Warum? Wegen eines unnötigen Missverständnisses und einer anscheinend von Blindheit beschlagenen FIFA.

Doch fangen wir von vorne an. Beide Vereine wurden von jeweils der gleichen portugiesischen Anwaltskanzlei angeklagt die 2 (im Fall des CSG) bzw. 3 (im Fall der Jeunesse) Vereine aus Portugal vertritt. Sie verklagt die beiden Vereine auf Ausbildungsentschädigungen in Höhe von 50.000 (CSG) bzw. gar 100.000 (Jeunesse) Euro. Beide Vereine hatten je einen portugiesischen Spieler verpflichtet, für welche die Vereine bei denen sie vorher gespielt hatten nun eine Ausbildungsentschädigung verlangen. Eigentlich ist dies ja auch gerechtfertigt aber nur, wenn es sich beim CSG und der Escher Jeunesse um Profivereine handeln würde. Von der FIFA wird die 1. luxemburgische Liga auch als Profiliga angesehen, doch ist dies ein großes Missverständnis. In der BGL Ligue spielt kein einziger Verein, der komplett aus Profispielern besteht. Die meisten, wie der CSG beispielsweise, bestehen komplett aus Amateuren. Daher bedeuten die Summen von 50.000 bzw. 100.000 Euro, welche für Klubs wie Manchester United oder Real Madrid ohne Probleme zu bezahlen wären, für die luxemburgischen Klubs den unausweichlichen Bankrott.

Nun hat natürlich der luxemburgische Fußballverband, die FLF, bei der FIFA angerufen um das Missverständnis aus der Welt zu räumen. Doch die FIFA scheint sich, wie so oft, herzlich wenig um die kleineren Fußballnationen zu kümmern, da sie die Klage und die Ausbildungsentschädigung als gerechtfertigt und die luxemburgische Liga immer noch als Profiliga ansieht. Dabei würde ein Blick in die Akten der betreffenden Spieler reichen um zu erkennen, dass es sich bei denen unmöglich um Profis gehandelt hat. Der Spieler der beim CSG spielte, verdiente dort 300 Euro im MONAT. Vergleicht man diese Summe mit dem gesetzlichen Mindestlohn in Luxemburg (welcher sich, Stand 1. Januar 2014, auf 1921,03 Euro beläuft), muss einem doch schon klar werden, dass es sich bei diesem Spieler unmöglich um einen Profi handeln kann. Doch hier wird wieder einmal deutlich dass die FIFA kein Fußballverband für jedermann ist, sondern nur für diejenigen die ihnen das Geld in die Taschen spülen.

Was bleibt den luxemburgische Klubs nun übrig? Da die FIFA sich weigert zu helfen, bleibt ihnen nur noch der Gang vor den Internationalen Sportgerichtshof, welcher jedoch mit weiteren Kosten verbunden ist. Da man gegen 2 bzw. 3 Vereine vorgehen muss, fallen auch die Kosten erheblich höher aus. Im Fall des CSG sind das beispielsweise 2 mal 9000 Euro. Geld, das man zwar bei erfolgreichem Spruch zurückbekommen würde, doch läuft der Klub Gefahr während eines möglicherweise langwierigen Prozesses, Bankrott erklären zu müssen. Ein Selbstmordkommando also eigentlich. Der Artikel, den ich am Anfang erwähnt hatte, bringt es ziemlich gut auf den Punkt: „Wie soll ein nebenberuflich geführter Verein gegen die FIFA mit ihren 400 Mitarbeitern ankommen?“

Es ist eine Geschichte, die einen wieder einmal an der Welt in der wir leben zweifeln lässt. Ist es einem nicht einmal mehr erlaubt, größtenteils unkommerziellen Dorffußball zu genießen, nur weil man in Zürich zu beschäftigt mit Geldschefflerei und korrupten Weltmeisterschaftsvergaben ist um mal kurz einen Blick in die weniger pompösen Fußballnationen zu werfen? Welchen Sinn erfüllt ein „Weltverband“ der nur eine Handvoll seiner Mitglieder unterstützt? Ich sehe in dieser Angelegenheit schwarz und muss mich wohl damit abfinden, Abschied zu nehmen von 2 Traditionsvereinen und vor allem von dem Verein meines Heimatdorfes, in dem bereits so viele Mitglieder meiner Familie und heute noch ein paar meiner Freunde und Bekannten spielen. Es ist ein Kampf David gegen Goliath, doch dieses Mal, so scheint es, wird Goliath David zerschmettern.

 
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Verfasst von - 31. August 2014 in Gemischtes, Politik

 

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