RSS

Das inexistente Problem

31 Okt
Das inexistente Problem

Am Freitag habe ich auf meiner Facebook Seite einen Artikel aus der ZEIT geteilt, denn ich auch kommentiert habe. Da es sich um ein für mich äußerst wichtiges Thema handelt, möchte ich euch diesen Kommentar nicht vorenthalten. Den Artikel aus der ZEIT auf den ich mich beziehe findet ihr hier.

Endlich mal ein Artikel der die Sachlage auf den Punkt bringt! In unserer Gesellschaft der Gleichheitsfetischisten vergessen wir oft das Wichtigste: der Wille des Individuums.

Warum sind nicht mehr Frauen in den MINT (Mathematik, Ingenieurswissenschaften, Naturwissenschaften, Technik) Bereichen? Nicht etwa, weil sie keine Möglichkeit dazu haben oder man sie willentlich entmutigt. Nein, die Antwort ist viel simpler, wie Christine Brinck von der ZEIT feststellt: Sie wollen einfach nicht. Warum müssen wir denn heute alle unbedingt gleich sein? Eine gut funktionierende Gesellschaft entsteht doch gerade durch Diversität! Warum sollen Mädchen dazu gezwungen werden ein bestimmtes Fach zu studieren nur, weil man sie angeblich dort benachteiligt? Warum lässt man nicht einfach jeden für sich selbst entscheiden was er gerne mit seinem Leben tun möchte? 

Ich weiß sehr gut wie unsere Gesellschaft heute funktioniert, als jemand der sich für die Literatur entschieden hat habe ich dies selbst oft zu spüren gekriegt. Den abschätzenden Blick, weil ich mich dazu entschieden habe nicht der hunderttausendste Bankangestellte zu werden, kriege ich regelmäßig ab. Lassen wir doch einfach die Mathematiker Mathematiker, die Wirtschaftler Wirtschaftler und die Künstler Künstler sein! Wenn ein Mädchen Physikerin werden will, dann wird sie Physikerin auch ohne „Frauenquote” und „Girl’s Day”. Die Helden die mit diesen Ideen aufgekommen sind, sollten vielleicht einmal damit aufhören die Frauen in unserer Gesellschaft für so schwach zu halten, dass sie nicht ihre eigenen Entscheidungen treffen können. Meine ehemalige Französischlehererin hat uns immer daran erinnert, dass wenn man etwas wirklich will, mit Herz und Seele dabei ist und hart dafür arbeitet, man es schon erreichen wird. 

Frau Brinck bringt es in ihrer Schlussfolgerung genau auf den Punkt:

„Dies ist ein freies Land, und wenn sich die jungen Frauen bei aller Förderung und Information nicht für Mint entscheiden, muss man das respektieren. Auch das ist Emanzipation.”

Advertisements
 
Hinterlasse einen Kommentar

Verfasst von - 31. Oktober 2015 in Gemischtes, Politik

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , ,

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

 
Kunst trifft Poesie

Malerei ist Sprache für die Augen, Sprache ist Malerei für das Ohr.

the chronicles of An Overthinker

.thinking.reading.writing.

saminana

Human Rights, Literature and much more

Lyrifant

Wortgeweb & Sinngespinn

Stadtbibliothek Wolfsburg

BiblioBlog - Das Weblog der Stadtbibliothek Wolfsburg

Knight Owl

I'd risk the fall, just to know how it feels to fly.

%d Bloggern gefällt das: