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Ali, c’est la vie

Il y a deux semaines, j’ai eu la chance de participer au GoUrban, un camp international pour des scouts de partout du monde, ici au Luxembourg. Dans notre sous-camp, il y avait par exemple des scouts du Niger, du Sénégal, du Mexique, de la Géorgie etc. Un soir, j’ai lu mes poèmes du Bénin à qqn du Niger, qui s’appelle Ali, et il m’a accompagnée sur la guitare. À un moment donné, il a chanté les vers „Sophie, c’est la vie“ et „La vie, c’est une histoire, Sophie“ et je savais que je devrais écrire ce poème. Plus tard dans la soirée, j’ai lu le poème et il a joué la guitare et chanté, alors que deux garçons du Sénégal ont joué les Djembés et une fille a chanté, tout en accompagnant le poème. Tout cela était spontané, un moment perdu dans le temps, mais c’était partagé entre deux mondes. Cela m’a montré une fois de plus à quel point l’art peut réunir les hommes et je suis contente de pouvoir partager ce poème sur les rencontres humaines avec vous.

 

La vie est une longue route

Pleine de sensations et d’impressions

Qui mènent tes sens jusqu’à l’horizon.

Les saveurs et les odeurs

Des rencontres humaines

T’embrassent et te font goûter

Les épices de l’amitié.

Elles portent une mélodie

Douce et hésitante vers tes oreilles

Qui te fait découvrir note par note

La musique d’un autre monde.

Elle se mélange aux couleurs

Du poème de ton voyage,

Dans une collaboration artistique

Qui joue le concert

De sa synesthésie dans l’air,

Partagé entre deux mondes,

Pour un moment

Perdu dans le temps.

Mais la mélodie continue

Vers de nouvelles notes

Et d’autres vers

S’ajoutent à ton poème.

La sensation du moment

Libère la route

Pour de nouvelles directions,

Mais l’écho de cette synesthésie

A trouvé son vers dans ton poème

Et constitue une note

De la mélodie de la chanson.

La vie, c’est une histoire Ali.

 

Copyright Sophie Aduial 2017

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„Das ist doch keine Kunst!“

Falls jemand meinen letzten Artikel nicht gelesen hat, dort habe ich am Anfang erläutert dass ich meine Artikel abwechselnd auf Deutsch und auf Englisch schreiben werde. Ich schreibe in beiden Sprachen und mag sie beide und falls jemand von euch nur eine der beiden Sprachen beherrscht so ermutige ich ihn aufs Kräftigste die andere zu lernen. Eine neue Sprache lernen macht Spaß und hält den Geist fit, ich spreche aus Erfahrung da ich selbst 5 Sprachen beherrsche! Doch fangen wir mit meinem heutigen Thema an:

Im vergangen Schuljahr habe ich im Englischunterricht das Theaterstück „Art“ von Yasmina Reza gelesen (welches im Original auf Französisch geschrieben wurde und es deswegen eigentlich eine Schande ist dass wir die übersetzte Version gelesen haben, da ich der Meinung bin dass wenn man eine Sprache beherrscht man Bücher, Theaterstücke und Filme die im Original in dieser Sprache geschrieben wurden auch in dieser Sprache lesen bzw. sich anschauen sollte). In diesem relativ kurzen aber genialen Stück gibt es 2 Hauptthemen: Die Frage was den nun eigentlich Kunst ist und was nicht sowie die Frage was Freundschaft auszeichnet. In meinem heutigen Artikel will ich mich auf ersteres konzentrieren. Falls jemand das Stück noch nicht gelesen hat, empfehle ich es ihm aufs Wärmste und rate daher auch das Stück zu lesen oder es sich im Internet anzusehen (hier ist ein gutes Video auf YouTube), im französischen Original natürlich, bevor ihr weiterlest. Wer es bereits gelesen hat, seine Erinnerung aber gerne ein wenig auffrischen würde, hier ist eine Zusammenfassung des Inhalts (auf Französisch).

Was ist denn nun eigentlich Kunst? Wo beginnt sie und wo hört sie auf? Eine heikle Frage, deren Beantwortung sich nicht bewerkstelligen lässt ohne jemandem auf die Füße zu treten. In „Art“ wird diese Frage hauptsächlich von Marc und Serge debattiert, wobei Marc die traditionelle und Serge eher die moderne Kunst vertritt. Ich habe selbst die Erfahrung gemacht dass die meisten in meiner Klasse (mich eingeschlossen) die Meinung vertraten dass Serges Gemälde keine Kunst sei. Doch warum? Ich glaube dass es daran liegt dass ein Gemälde wie das von Serge für die meisten keine Kunst ist, weil es keinerlei Arbeit beansprucht hat. Es ist ein Gemälde das jeder hätte erschaffen können. Mir ist aufgefallen dass wir eher etwas als Kunst bezeichnen, bei dem wir wissen dass wir es selbst nicht so hätten malen/schreiben/komponieren können. Die Gemälde von Caspar David Friedrich? Eindeutig Kunst. „Das Göttliche“ von Goethe? Kunst. Brahms „Ungarischer Tanz Nr. 5“? Yep, eindeutig Kunst. Wenn wir dagegen manche Werke des Minimalismus heute sehen, schütteln wir nur den Kopf und wundern uns: „Das hätte ich auch gekonnt!“

Doch ist das wirklich die Definition von Kunst? Ich habe in meinem ersten Artikel „Der Poet, der Außenseiter“ bereits erläutert dass Poesie (eine Form der Kunst) auch „eine Art „Therapie““ sein kann „die ihm [dem Dichter] hilft mit persönlichen Problemen umzugehen“. Kunst ist, für mich, vor allem erst ein Mal etwas Persönliches. Kunst, egal ob sie engagiert ist oder „lediglich“ „art pour art“, hat in erster Linie mit dem Künstler zu tun. Sie wird aus einem Gefühl heraus erschaffen und dieses Gefühl kann der Künstler auf sehr unterschiedliche Weise zum Ausdruck bringen. So ist es zu erklären dass wir, die Außenstehenden nicht immer erkennen können was der Künstler in seinem Werk erkennt. Doch hier ist die Stelle an der wieder die Schönheit der Kunst ins Spiel kommt: Nun ist es an uns, als Beobachter, dem Werk das wir vor uns haben einen Sinn zu geben. Wir interpretieren. Hier entstehen, wie mein Englischlehrer es uns dieses Jahr erklärte, 2 komplett unterschiedliche Welten: Die Welt des Künstlers und die desjenigen der sich mit dem Werk auseinandersetzt. Das heißt jedoch nicht das wir alles nun gut finden sollen, nur weil es jemand aus einer Laune heraus geschaffen hat. Kunst ist subjektiv und wir haben ein Recht etwas zu mögen und etwas nicht zu mögen. Doch etwas als „keine Kunst“ abzuwinken ist keine Option.

Kunst war auch das Thema des Wettbewerbs „Jeune Printemps 2014“ bei dem ich teilgenommen habe. Eines meiner drei eingereichten Gedichte trug selbst den Titel „Was ist Kunst?“ und wer will kann es sich in meinem Buch „Dichterische Freiheit“ ansehen, doch den letzten Gedanken den ich in diesem Gedicht formuliere, kann man sich zum Abschluss vielleicht merken: „Kunst (…) kann uns alle einen“.

Danke dass du dir Zeit genommen hast den heutigen Artikel zu lesen! Ich versuche alle drei Tage einen neuen Artikel zu posten. Hast du irgendetwas zu diesem oder zu einem meiner anderen Artikel zu sagen? Dann schreib einen Kommentar unter diesen Artikel oder kontaktiere mich persönlich via das Kontaktformular im „Who is Vito Volpe?” Teil dieses Blogs.

 
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Verfasst von - 2. August 2014 in Gemischtes

 

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Kunst trifft Poesie

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