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Archiv des Autors: vitovolpe

English is cool, right ? #04

Simply impossible!

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Verfasst von - 10. Dezember 2017 in english poetry

 

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Sonntagslyrik #21

Sonntagslyrik #21

manchen themen hält die sprache nicht stand

 
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Verfasst von - 3. Dezember 2017 in Deutschsprachige Lyrik

 

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iza rime #02 (200. članak)

iza rime #02 (200. članak)

This poem is written in Croatian/Serbian. For a version in Serbian Cyrillic script click here. You can also read an English, German or French translation of this poem.


 
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Verfasst von - 26. November 2017 in Literatur

 

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Sonntagslyrik #20

Dieses Gedicht habe ich als Auftrag für die Association des victimes de la route geschrieben. Es wurde gestern in Junglinster vom luxemburger Literaturkritiker Jérôme Jaminet vorgetragen.

 
 

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Über die Gleichheit – Ein Gastbeitrag von C.

In seinem neuesten Gastbeitrag widmet sich C. dem Thema der Gleichheit. Weitere seiner Beiträge findet ihr unter „Gastbeiträge” hier auf diesem Blog.

Wahre Gleichheit ist die Gleichheit der Chancen, nicht die des Ergebnisses.

Um so länger man über diesen Satz nachdenkt, um so mehr Sinn macht er. Menschen sind naturgemäß nicht gleich geschaffen und können auch nicht beliebig umgeformt werden. Folglich macht es auch Sinn, dass einige Menschen in der Gesellschaft besser wegkommen als Andere. Diese kurze Überlegung ist in ihrer einleuchtenden Einfachheit auch eine der Grundlagen jeder wirtschaftsliberalen Gesellschaftsordnung und ist in einem ersten Moment ein entwaffnendes Argument für linksgerichtete Diskussionspartner.

Augenscheinlich ist auch nichts daran auszusetzten, aber… Es gibt immer dieses eine Wort, das keinen Halt vor irgendeiner Theorie macht. Auch in diesem Fall müssen wir diese Idee der Chancengleichheit kurz überdenken, oder uns zumindest der Fragestellung widmen, wie man diesen gesellschaftlichen Zustand erreichen kann.

Ein erster, einfacher Ansatzpunkt wäre zum Beispiel die Bildung und Erziehung der jüngsten Mitglieder der Gesellschaft. Gleichheit im späteren Leben beinhaltet zu aller erst die gleiche Qualität an schulischer Ausbildung. Wenn, einerseits, nur ein einziges  Stadtviertel, das eher unten im sozialen Spektrum steht, chronisch unterfinanziert ist und nur unerfahrenes Lehrpersonal zugewiesen bekommt, ist die ganze Idee von Chancen für jeden schon absurd. Wenn, andererseits, Privatschulen, die durch ihre hohen Gebühren den größten Anteil der Gesellschaft von vornherein ausschließen, weitaus bessere Bildung vermitteln als staatliche Schulen, ist die Chancengleichheit für jeden auch wieder ruiniert. Die einzige Lösung wäre also ein sehr großzügig finanziertes öffentliches Bildungssystem, das Privatschulen gar nicht erst aufkommen lässt, und massive Programme um auch in sozial benachteiligten Gegenden die Schüler für die Schule zu begeistern.

Ein zweiter Punkt wäre der Schutz des Einzelnen vor Schicksalsschlägen, vor allem in medizinischer Hinsicht. Wenn ein Patient eine schwere Diagnose gestellt bekommt, muss ihm geholfen werden. Einerseits braucht man ein soziales Auffangnetz, das seinen beruflichen Nachteil über diese Zeit ausgleicht. Wenn jemand nämlich irgendeinen finanziellen Schaden aufgrund von einer Krankheit erleidet, wird er für etwas bestraft, für das er keine Verantwortung trägt. Also wäre die Chancengleichheit nicht gegeben. Andererseits, verdient jeder Patient die gleiche Behandlung um wieder in kürzester Zeit seinen Beitrag zur Gesellschaft leisten zu können. Das heißt, dass Krankenhäuser nicht an einem Patienten mehr Interesse zeigen dürfen, als an anderen. Also ist die Chancengleichheit zwischen den Individuen nur gegeben, wenn kein Unterschied mehr zwischen Kassen- und Privatpatienten gemacht wird und generell beim Medizinsektor keine finanziellen Interessen mehr im Spiel sind. Ein einfaches Mittel, niemanden für eine Situation zu benachteiligen, die nicht in seiner Verantwortung liegt, wäre also eine allumfassende Krankenkasse, die jedem Patienten die gleiche Versorgung garantiert, egal in welcher Klinik er jetzt eingeliefert wird.

Hier kommt noch hinzu, dass Menschen einen Durchschnittsbetrag für medizinische Versorgung ausgeben müssen, einfach um zu überleben. Wenn jetzt jemand an der Armutsgrenze den gleichen Beitrag leisten müsste, wie ein Wohlhabender, hätte der Arme schon im Voraus weniger Chancen, sein Geld zu nutzen und überhaupt sein Leben zu gestalten. Die einzige Möglichkeit, einem Menschen dieses Grundrecht auf medizinische Versorgung nicht unzugänglich zu machen ist also, dass jeder den gleichen prozentualen Anteil seines Einkommens pauschal in das Gesundheitssystem einzahlt, ohne sogenannte Beitagsbemessungsgrenzen.

Ein letzter Punkt wäre ganz allgemein die Chancengleichheit bei der Geburt. Es stellt sich ein einfaches Problem: wenn jemand von seinen Eltern 1 Million Euro erbt und dieses Geld ohne großen Aufwand in einem Fonds anlegt, hat diese Person, ohne etwas dafür geleistet zu haben, schon ein jährliches Grundeinkommen von 50.000 Euro. Die ganze Idee von Chancengleichheit endet also schon in der Absurdität, wenn irgendjemand auch nur einen Cent mehr von seinen Eltern bekommt als, sein Nachbar. Wenn große Reichtümer vererbt werden, ist es unausweichlich, dass sich regelrechte Dynastien entwickeln, in denen jeder schon ungeheure Privilegien, nur durch eine bisschen Glück, aber ohne eigene Arbeit, erhält.

 Fassen wir zusammen, eine Gesellschaft, in der jeder einfach nur die gleichen Chancen erhält, eigentlich schon die Grundlage einer Meritokratie, ist eine mit gesunden, öffentlichen Schulen, einem vollverstaatlichten Gesundheitssystem und, zumindest theoretisch, einer Erbschaftssteuer von 100%. Sind wir jetzt mal ehrlich, nach welcher Partei klingen solche Forderungen?

– C.

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C. ist ein anonymer Gastautor für „just thoughts”. Weitere seiner Beiträge findet ihr unter „Gastbeiträge”.

 
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Verfasst von - 5. November 2017 in Gastbeiträge

 

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Sepp Thill: ongewinnt, sproochgewand, sträitbar. E Bléck op den „ondugene Gesell”

Sepp Thill: ongewinnt, sproochgewand, sträitbar. E Bléck op den „ondugene Gesell”

„Et ass vläicht deen een oder anre verwonnert datt mir an deem Buch hei… sou riicht eraus sinn; datt mir guer net färte fir moll e besonnert an och moll e grafft Wuert zum beschte ze ginn. Mir se — musst der wëssen — onduge Gesellen ! Déi hott oder har fir Verleef keemools fron. Mir schreiwe, wéi d’Leit aus dem Volk et vermellen. A wiem dat nët schmaacht… ma dee loss et alt ston !”

Besser wéi an dësem Virwuert zu hirem 1940 verëffentlechte Wierk „Gesabbelt Wierker” hätten de Sepp Thill an de Max Duchscher sech wuel net kënne beschreiwen. Iiwwert déi läscht puer Méint hat ech vill Geleeënheet, mech besonnesch mat de Wierker vum Sepp Thill méi genee ze befaassen. Als éischten Artikel no meiner längerer Auszäit, schéngt et mer dofir passend iech e kleene Portrait vu meiner Erfarung mat dësem ganz besonneschen Auteur ze presentéieren.

Als éischt eemol sollt ech vläicht erklären, firwat ech mech a leschter Zäit esou vill grad mat dësem Auteur beschäftegt hunn. Momentan, an nach bis de 17. November, spillen ech mat dem Musikstheaterveräi „Rhäifränsch” vu Gréiwemaacher ee gespillte Léiderowend am Stued Theater dee betitelt ass „Dat schwaarzt Bichelchen – Thill’s Sepp: Den ondugene Gesell”. Ee Programm also, dee sech ganz ëm d’Wierker vun dësem Auteur dréint, eppes wat iisen Informatiounen no, bis ewell nach net zu Lëtzeborreg gemaach gouf. Et geet zum gréissten Deel ëm Texter aus dem Sepp Thill seinem „schwaarze Bichelchen”, een Zort Notizblock mat schwaarzem Deckel, an dem hen een ganz Rëtsch vu seine Gedichter, Geschichten an Texter notéiert hott. Dës Béichelchen hott de Georges Urwald fir iis recuperéiert an zesumme mat iisem momentane Pianist Claude Kraus vertount. Aus deenen doraus nei entstanene Léider hu mir dunn, ënnert der Leedung vun iisem metteur en scène dem Guy Geimer, ee Léiderowend zesummegestallt. 

De Sepp Thill woar een Auteur deen nawell während eener turbulenter Zäit gewierkt hott. Gebuer den 20. September 1887 a gestuerwen den 9. Juni 1953 hott hen 2 Weltkréicher erlieft. En plus muss een natierlech och ervirhiewen, datt hen dodorrech och Deel vun der grousser Chansons Beweegung ëm de Poutty Stein woar, als Member vun der Kantatefabrik „Faberstein” hott hen do och aktiv sein Deel bäigedroen.

Trotzdeem woar de Sepp Thill e Fall fir sech. Op alle Fall ass dat d‘ Konklusioun, déi ech no deene leschte Méint, während deenen ech mech reegelméisseg mat seinen Texter beschäftegt hunn, gezunn hunn. Keen anere lëtzeborreger Auteur vu seiner Zäit hott esou ënnerschiddlech Themen a Stëmmunge behandelt wéi de Sepp Thill. Do konnt et mol ganz defteg ginn, sou z.B. a seiner „Fuesendsnuecht” wou sech déi fantastesch Verse fannen:

„An dem Liss’chen huet seng MiischenWéi eng Kannernues gedrëppst”

Mee de Sepp Thill kann ee genee sou immens beréieren. Sou beispillsweis an eenem vu seine schéinsten, awer och bedréckendsten, Texter, de „Neijorswënsch” an deenen hie Verse vun eener Schéinheet schreift, déi ech perséinlech am lëtzebuergeschen net fir méiglech gehalen hätt:

„D’Jore kräichen all eriwwer

Wéi eng laangeg Rëtsch vu Raupen”

oder och

„Monarchien, Republiken,

Nazistaten, Diktaturen

Wëllen alles besser maachen

A verschwannen ouni Spueren”

Dës Verse kommen nach een Kéier vill besser zur Geltung, wann een se an der fantastescher Vertounung vum Gérard Bintener héiert, mat dem mir fir iise Léiderowend zesumme geschafft hunn.

De Sepp Thill hat e ganz eegenen Humor, dee mat Zäite bal schonn an een Zort schwaarzen, absurden Humor eragaangen ass, wéi een e réicht Joren no seinem Doud sollt vun der britescher Comedygrupp „Monty Python” kenneléieren. Illustréiere kann een dës ganz goutt mat zwee Strophen aus seinem Gedicht „’t nei Bréck”, wat de Selbstmord vun eener jonker Fra, déi sech onbestuet schwanger erëmfënnt zum Thema hott:

„Si ginn du op d’Nei Bréck

‚t wor muerges fréi, d’Sonn stong um Himmel

Si ginn du op d’Nei Bréck

Hatt spréngt dir d’éischt mat wéiem Bléck


‚t fällt ënnen op de Réck

E Krach an eng Bascht raus spréngt de Klengen

‚t fällt ënnen op de Réck

Dee jonken Här wor nach ganz fléck”

Et wor bis ewell ëmmer nees interessant, d’Reaktioune vum Publikum besonnesch op dës Platz ze observéieren, well mir hei zu Lëtzeborreg sou een Zort surrealen Humor net gewinnt sinn. Et sinn Verse wéi des, déi hen och vun aneren Auteure vu seiner Zäit ënnerscheeden.

Des explizit Sprooch ass ëmsou méi iwwerraschend, wann ee bedenkt, datt de Sepp Thill een immens konservative Mënsch woar. Hie woar besuergt ëm een angebleche Verloscht vun eener „lëtzeborreger Identitéit” resp. „Kultur”, obwuel grad hen jo an eener worhafteger Blütezäit vun der lëtzeborreger Literatur gelieft hott. Et muss een hei natierlech ëmmer den zäitleche Kontext gesinn, ëmmerhin hott de Sepp Thill zwee Weltkréicher erlieft, an hie woar déi Zäit sécher net den eenzegen, den e bësse säi Vertrauen an d’Mënschheet verluer hat (cf. dozou och nach een Kéier déi zitéiert Versen aus „Neijorswënsch”).

Grad dofir, well hie sou een komesch Mëschung aus konservativ, mee konstant ironesch a sarkastesch woar, ass et och net ëmmer einfach ze soen, wat hen sech bei bestëmmte Gedichter geduecht hott. Sou z.B. bei seinem Text „Déi gutt al Zäit”. Do fënnt ee Verse wéi des:

„Et wore mol Zäiten, wou d’Liewe sou liicht,

[…] Wou d’Déif nach um Gaalge gehaang.

[…] Do haten ons Dammen hir Räck bis op d’Schong

[…] Wore flénk mat den Hänn a brav mat der Zong 

[…] Do gungen se nur op der Kiirmes eraus

A woren doheem ëmmer d’Sonn an dem Haus.

Hu kee Stëmmen a Sport keemol kannt”

De Sepp Thill als hoffnungslose Reaktionären ? Dat kéint een denken, wann ee sou fraefeindlech a gewaltverherrlechend Verse liest. Säi konservativen Hannergrond géif des Interpretatioun och ënnerstëtzen. Mee gläichzäiteg bleift natierlech och d’Méiglechkeet, dat hie grad mat esou extremen Aussoe wollt des absurd Form vun dem Laangen no eener Vergaangenheet, déi et sou ni gouf, kritiséieren. Béides ass méiglech an et ass haut onméiglech genee ze soe wat zoutrëfft. Ech muss un dëser Platz zouginn, datt ech mech genee aus dem Grond perséinlech ëmmer e bësse schwéier dinn, mat dësem speziellen Text an iisem Programm. Perséinlech géing ech mech als een tolerante Mënsch bezeechen an ech géif natierlech ongire kloer diskriminéierend Gedanke verbreeden. Anerersäits probéieren ech et natierlech och aus eener neutral historescher Perspektiv ze gesinn: sollt de Sepp Thill dës Verse serieux gemeent hunn, muss een e fir esou reaktionär an ënnerdréckend Usiichte veruerteelen, ouni Zweifel, mee da gehéieren se och an ee Programm wéi iisen, fir de ganze Bléck op de Personnage Sepp Thill ze erlaben. E bleift an der Hisiicht, ee schwierege Fall, dee grad mat esou Versen éiweg kann esou oder esou ausgeluecht ginn.

Mee dës kleen Ongereimtheeten hin oder hir, de Sepp Thill ass meiner Meenung no den interessantste lëtzeborreger Auteur vum 20. Joarhonnert a verdéngt d’Opmierksamkeet definitiv. Et kann ee sécher iiwwer villes diskutéieren, mee säi geniale Schreifstil a säi méi wéi besonneschen Humor, bréngen ee méi wéi eemol zum laachen.

Der Rhäifränsch hir Optrëtter am November am Stued Theater zu Maacher (15, 16, 17) si leider schonn all ausgebucht, mee mir wäerten dësen Owend nächst Joar nach op eener Rëtsch anerer Platzen zu Lëtzeborreg opféieren. Elo scho fest steet den 12. Januar am Café beim Pit zu Dickweiler, wou mir iech all häerzlech invitéieren !

 
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Verfasst von - 29. Oktober 2017 in Gemischtes, Literatur

 

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mots contre maux #7

cassé

floue
la vision

m’abandonne
lentement
quel horreur

quelle liberté
je ne vois rien

un sens en moins
enfin
rien à voir
mais
plus à observer
à présent

les hommes

se définissent
par leur voix
si seulement

j’étais sourd
si seulement

j’étais muet
je veux connaître

les gens
sans les voir

sans les entendre

sans devoir répondre
«mais qu’est-ce qui reste ?»
tu me dis
ben, c’est évident, non ?
les gens
mais
comme ils sont vraiment

Copyright 2017 Tom Weber

 
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Verfasst von - 17. September 2017 in poèmes français

 

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Kunst trifft Poesie

Malerei ist Sprache für die Augen, Sprache ist Malerei für das Ohr.

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