RSS

Archiv für den Monat Juni 2016

Der Brexit: eine vorläufige Meinung

Der Brexit: eine vorläufige Meinung

Toll, sogar an unserem Nationalfeiertag schaffen es die Briten uns die Laune zu verderben. Was viele unserer europäischen Nachbarn wahrscheinlich nicht wussten ist, dass am 23. Juni nicht nur die Briten für den Brexit gestimmt haben sondern wir Luxemburger auch noch unseren Nationalfeiertag gefeiert haben. Aber Spaß beiseite, ich möchte euch heute meine persönliche Position zum britischen Referendum darlegen. Ich habe bereits am Freitag auf meiner Facebook Seite kurz Stellung zu diesem Thema genommen, doch ich wollte das ganze noch einmal mit etwas zeitlicher Distanz betrachten. Das Ergebnis, welches ich am frühen Freitagmorgen erfuhr, war für mich ein Schock. Obwohl es bis zum Schluss sehr knapp war, habe ich eigentlich nie wirklich geglaubt, dass die Befürworter des Brexit sich durchsetzen könnten. Doch der anfängliche Schock wich bei mir schnell einem starken Bedürfnis die Hintergründe dieser Entscheidung zu verstehen. Nach vielen Statistiken und Analysen in Medien unterschiedlicher Sprachen fühle ich mich inzwischen informiert genug meine Meinung hier festhalten zu können. Ich werde dies nun in drei Momenten versuchen und beginne mit der Situation der Briten selbst.

Die Lage in Großbritannien

Was mich besonders in der Berichtserstattung einzelner deutschen (obwohl diese Phrase freilich auch in anderen Ländern so benutzt wird, es ist mir lediglich im Ton des ZDF beispielsweise deutlicher aufgefallen) Medien stört, ist dieser Satz: „Die Briten haben sich für den Austritt aus der EU entschieden”. Verfolgt man besonders die öffentliche Diskussion in Großbritannien selbst kann man über eine solche Pauschalisierung eigentlich nur den Kopf schütteln. Der Brexit wurde mit gerade einmal 51 % der Stimmen entschieden, das ist eine hauchdünne Mehrheit! Schotten und Nordiren haben gar eindeutig gegen einen Brexit gestimmt, genau so verschiedene englische Metropolen wie beispielsweise London. Wenn 51 % der Briten für einen Brexit gestimmt haben, bedeutet dies immer noch, dass fast die Hälfte der Briten für einen Verbleib in der EU gestimmt haben. Zieht man dazu noch in Betracht, dass sich viele die am Donnerstag für den Brexit gestimmt haben von der Kampagne und vor allem von deren Wortführern betrogen fühlen, so z.B. von UKIP Chef Nigel Farage, der bereits am frühen Freitagmorgen in der Sendung „Good Morning Britain” ein zentrales Versprechen der Brexit Kampagne, nämlich die angeblichen 350.000 £ welche Großbritannien an Brüssel zahle (eine Zahl die stark übertrieben ist und sich eher um die 140.000 £ befindet wenn man Briten Rabatte und Zahlungen der EU an London mit in Betracht zieht) nach einem Austritt in die nationale Krankenkasse zu investieren, bereits revidieren musste, so muss man die Aussage „die Briten” hätten sich gegen die EU entschieden stark in Frage stellen. Dies ist nur ein Beispiel für die systematische Blendung und den mit emotional-romantischem Nationalismus aufgeladenen Populismus mit dem die Kampagne für den Ausstieg geführt wurde. Farage, Johnson und Co werden im Laufe der nächsten Monate noch viele ihrer Versprechen revidieren müssen, so beispielsweise auch die angebliche Befreiung von EU Reglementierungen um nur ein weiteres zu nennen. Großbritannien ist darauf angewiesen ein Handelsabkommen mit der EU abzuschließen und dies wird zwangsweise darauf hinauslaufen auch die EU Reglementierungen zu akzeptieren. Außerhalb der EU haben die Briten dann aber auch keinen Einfluss mehr auf die Schaffung neuer Reglementierungen. Win-Win sieht definitiv anders aus. Zudem droht das Königreich an diesem Referendum zu zerbrechen. Wie bereits zuvor erwähnt haben Nordiren und Schotten sich klar für einen Verbleib in der EU ausgesprochen und zumindest die Schotten haben bereits klar gestellt, dass einem zweiten Referendum über eine Unabhängigkeit Schottlands nun eigentlich nichts mehr im Weg steht. Doch der Bruch zieht sich nicht nur durch die einzelnen Mitglieder des Königreiches sondern auch durch die Generationen und auch durch Stadt und Land. Dies hat bereits zu der Schaffung einer Petition geführt, welche die Unabhängigkeit Londons fordert! All diese Beispiele weisen klar auf eine deutlich komplexere Situation hin, als viele Medien sie uns präsentieren. Großbritannien ist mindestens genau so schockiert wie viele andere Länder und steht einer ungewissen Zukunft gegenüber. Doch wie sieht es in Europa aus?

Quo vadis Europa?

Für jeden überzeugten Europäer war dieses Votum natürlich ein Stich ins Herz. In Zeiten von aufsteigendem Nationalismus und Euroskeptizismus konnte dieser Brexit eigentlich nicht ungelegener kommen. Unmittelbar danach kamen natürlich die euphorischen Glückwünsche von unseren kleinkarierten Möchtegern Staatsfrauen und Männern wie Marine LePen oder Geert Wilders. Natürlich freuen sie sich, ist der Brexit doch vor allem auch ein vorläufiger Triumph des Populismus und der Panikmache, welche sie genau so auch in ihren jeweiligen Ländern betreiben. Nicht nur fordern sie jetzt auch Referenden über einen „Frexit” respektive einen „Nexit”, mit Dänemark steht bereits ein weitaus konkreterer Kandidat in der Warteschlange der möglichen Aussteiger. Doch ich persönlich halte es für überhastet die EU bereits für Tod zu erklären. Nicht nur sprechen intellektuelle Brandstifter wie LePen oder Wilders, trotz gegenteiliger Aussage ihrerseits, noch nicht für alle Franzosen oder Holländer, auch die so genannte EU Verdrossenheit wird von vielen Medien geradezu hyperbolisch dargestellt. Natürlich ist sie da, daran besteht kein Zweifel, es gibt eine gewisse Unzufriedenheit und es ist definitiv Aufgabe der Politik diese anzugehen, doch es ist wichtig hervorzuheben, dass es neben den vielen Kritikern doch auch viele Befürworter der EU gibt. Das Referendum in Großbritannien hat auch klar gezeigt wo in der Gesellschaft sich diese befinden: in den Städten, zumeist jung und mit guter Ausbildung. Desto älter und weniger gut ausgebildet, desto eher scheinen Bürger auf antieuropäische Propaganda an zuspringen. Dies offenbart uns ein klares Bild von Europa: eine Kluft zieht sich durch die Union, doch Mauern zu bauen löst wie in so vielen Fällen auch hier nicht das Problem. Dies führt auf lange Weile nur dazu, dass wir einander ab einem gewissen Moment nicht mehr sehen, doch die Kluft, das eigentliche Problem, ist noch immer da und bleibt unüberwunden. Nein, der einzige Weg diese Kluft zu überwinden ist Brücken zu bauen und genau dies sollte die zukünftige Aufgabe europäischer, aber auch sozialer, Politik sein.

Sinn und Unsinn eines Referendums

Abschließen möchte ich diesen Beitrag dann noch mit einigen Gedanken zum Konzept des Referendums im Allgemeinen. Wenn der Brexit eines für mich ganz besonders klar aufgezeigt hat, dann die Unsinnigkeit solcher Referenden. Welchen Sinn hat es, die breite Bevölkerung über solch hoch komplexen politischen Fragen abstimmen zu lassen? Viele der am Referendum beteiligten waren sehr wahrscheinlich spärlich bis gar nicht informiert und haben ihre Entscheidung auf Gefühlen oder der Propaganda basiert, welche ihnen in teils unverschämten Maß zugeführt wurde. Was nun folgt ist meine persönliche Meinung und es ist eine, welche mich als Politiker wahrscheinlich sofort ins Abseits katapultieren würde, genau deshalb sage ich sie hier auch nicht als Politiker sondern als Schriftsteller: meiner Meinung nach brauchen wir in unserer Form der Demokratie das Referendum überhaupt nicht. Warum leben wir denn in einer so genannten repräsentativen Demokratie? Ganz im Sinne der von Philosophen des Liberalismus wie Benjamin Constant propagierten „negativen Freiheit” sollte sich unsere Beteiligung an der Regierung des Landes auf die Wahl derselben beschränken. Natürlich verstehe ich, dass von Zeit zu Zeit Fragen aufkommen, bei denen man lieber die Bevölkerung konsultiert, doch selbst wenn man dies tut bleibt ein Punkt der sich meines Verständnisses entzieht. In jedem Parlament braucht man um die Verfassung zu ändern mindestens eine 2/3 Mehrheit. Warum reicht eine so hauchdünne Mehrheit wie 51 % um über eine so wichtige Frage wie die eines EU Austrittes zu entscheiden? Wenn man solche Referenden in Zukunft unbedingt organisieren will, dann sollte man es meiner Meinung nach wenigstens zur Regel machen, dass genau wie im Parlament mindestens eine 2/3 Mehrheit nötig ist um den status quo zu ändern. 

Das Resultat des Referendums zum Brexit hat also viel Schock und Unsicherheit, auch bei den Briten selbst, ausgelöst. Doch vom Vormarsch der Euroskeptiker und Nationalisten will zumindest ich vorerst noch nicht sprechen, das britische Referendum hat eine Spaltung offenbart aber kein erdrückendes Übergewicht der Antieuropäer. Meine persönliche Lieblingsreaktion, mit der ich dann auch abschließen möchte, zum Brexit stammt übrigens von Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker. Auf die Frage einer Journalistin „Is this the beginning of the end of the European Union?” antwortete er meisterlich mit der einzig logischen Antwort auf eine solche Frage: „No.”

Lesenswerte Artikel zum Brexit:

http://www.spiegel.de/politik/ausland/nach-brexit-kommt-bregret-briten-bereuen-eu-austritt-a-1099778.html

http://www.spiegel.de/politik/ausland/brexit-die-ergebnisse-in-einer-karte-a-1099133.html

http://www.spiegel.de/politik/ausland/brexit-und-was-kommt-jetzt-a-1099747.html

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/brexit-populisten-bringen-den-westen-an-den-rand-des-scheiterns-a-1099788.html

http://www.zeit.de/politik/ausland/2016-06/brexit-schottland-unabhaengigkeit-referendum-reaktionen-konsequenzen

http://www.zeit.de/politik/ausland/2016-06/eu-ausstieg-brexit-parlament-verbleib

English:

http://www.theguardian.com/politics/2016/jun/25/london-city-eu-passport-brexit

http://www.theguardian.com/politics/2016/jun/25/brexit-vote-brings-fresh-surge-of-support-for-scottish-independence

http://www.huffingtonpost.ca/2016/06/24/canada-u-s-free-trade-deals-imperilled-by-british-vote-to-leave-eu-experts_n_10660236.html

Français:

http://touch.metronews.fr/info/video-brexit-pres-de-trois-millions-de-britanniques-reclament-un-nouveau-referendum-dans-une-petition/mpfy!t9DTAkmeeEbds/

http://touch.metronews.fr/info/qu-est-ce-que-l-ue-quand-les-britanniques-se-posent-des-questions-essentielles-apres-le-scrutin/mpfy!JudRl0DtWCaB2/

http://touch.metronews.fr/info/brexit-quel-avenir-pour-l-union-britannique/mpfx!ojPgjbD389pZ/

Italiano:

http://www.lastampa.it/2016/06/26/esteri/la-mia-londra-anno-la-capitale-senza-europa-ha-perduto-anche-i-colori-ogEk1N296TxOFSSNnlZFqM/pagina.html

http://www.lastampa.it/2016/06/25/esteri/nel-regno-disunito-elisabetta-pensa-alla-reggenza-di-carlo-nZ4QftPfWMUZ5LEJoRRA2M/pagina.html

http://www.lastampa.it/2016/06/25/cultura/opinioni/editoriali/il-ritorno-degli-egoismi-nazionali-7Z7YFB0HqRwsiXEuEzzV0N/pagina.html

http://www.repubblica.it/politica/2016/06/24/news/renzi_convoca_vertice-142711914/

Advertisements
 
Hinterlasse einen Kommentar

Verfasst von - 26. Juni 2016 in Politik

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , ,

Sonntagslyrik #8

Das Internet hat uns miteinander verbunden, den Zugang zu Wissen erleichtert und die Globalisierung vorangetrieben. Noch nie waren wir so unabhängig in unserem Denken… oder?

 

Schlagwörter: , , , , , , , ,

Dichter sein

Was ist die Funktion des Dichters? Über keine andere Frage habe ich während der letzten 3 Jahre wohl so häufig meditiert wie über diese. Nach sorgfältigen Lektüren der größten Werke aus 4 verschiedenen Sprachen und höchst bereichernden Diskussionen mit anderen Literaturfreunden und Dichtern glaube ich eine erste Bilanz ziehen zu können. Die Wahrheit ist ein heißes Eisen und wer sich viel und gerne mit Literatur beschäftigt weiß, dass sie der Liebe an Ambivalenz in nichts nachsteht. Wer liest oder schreibt, sucht die Wahrheit doch ist sich stets bewusst, dass er sie niemals finden wird. Im Gegensatz zu den exakten Wissenschaften will die Literatur keine messbaren, präzisen Resultate präsentieren. Sie entsteht durch das Gefühl, dieses geheimnisvolle „Etwas“ welches sich der rationalen Betrachtung auf ewig entziehen wird. Literatur und Wissenschaft sind keine Gegensätze die sich abstoßen, sie ergänzen sich und wirken komplementär. Während die Wissenschaft es sich zur Aufgabe gemacht hat, Licht in das Dunkel zu bringen, erkundet die Literatur das Wesen der Dunkelheit an sich. Der Dichter ist dieser Forscher, doch viel eher noch würde ich ihn als einen Beobachter bezeichnen. Der Vorwurf vom „Schriftsteller im Elfenbeinturm“ ist nicht neu und doch auch heute noch aktuell. Der Dichter aber muss sich distanzieren, er ist von seiner Natur aus marginalisiert und dies ist zu seinem Vorteil. Vom Rand aus bietet sich ihm ein breiter Blick über die Gesellschaft seiner Zeit. Dabei ist er nicht einmal unbedingt physisch außerhalb derselben, oft nimmt er aktiv an ihr Teil. Etgar Keret stellt in seinem Memoir „Die sieben guten Jahre“ klar:

„Der Schriftsteller ist weder ein Heiliger, noch ein Zadik, noch ein Prophet, der am Tor steht, er ist bloß ein Sünder mehr, der eine etwas schärfere Auffassungsgabe hat und eine etwas präzisere Sprache benützt, um die unbegreifliche Wirklichkeit unserer Welt zu beschreiben.”

Gerade dadurch, dass er „bloß ein Sünder mehr” ist, gelingt es ihm die Mechanismen der Welt in der er sich befindet zu erkennen. Der Dichter ist immer kritisch, immer skeptisch, er hinterfragt alles und jeden und am meisten sich selbst. Der poetische Geist ist Gabe und Fluch zugleich, denn Ruhe oder gar Zufriedenheit wird ein solcher Mensch nicht finden. Der wahre Dichter schreibt um sein Leben. Thomas Mann beschrieb es bereits aufs Vortrefflichste in seiner Novelle „Der Tod in Venedig”, in welcher er die Kunst als „ein erhöhtes Leben” bezeichnet. „Sie beglückt tiefer, sie verzehrt rascher”, für den Künstler gibt es nur das Absolute. Er ist der Spielball seiner Gefühle und es ist seine Aufgabe zu lernen mit ihnen umzugehen. Im Französischen gibt es den Begriff der „béatitude”, der Zustand welcher sich aus Ataraxie und Aponie ergibt, also vollster geistiger und körperlicher Zufriedenheit. Im Deutschen würde man den Begriff am ehesten mit „Glückseligkeit” übersetzen, doch trifft es nicht genau den Sinn seines Französischen Pendants. Auf jeden Fall ist dieser Zustand für den Dichter nicht erreichbar. Er ist von Natur aus ein innerlich zerrissener Charakter, gefangen im ewigen Gegensatz seiner „zwei Seelen”, zwischen „Spleen” und „Ideal”, zwischen Apoll und Dionysos. All dies klingt nicht gerade heiter und könnte zu dem Trugschluss verleiten, der Dichter sei zu einer jämmerlichen Existenz voller Leiden verurteilt. Doch weit gefehlt. Es ist die Literatur die dem Dichter diese komplexe Persönlichkeit auferlegt, es ist die Literatur die ihn an den Rand drängt, doch es ist auch die Literatur die ihn von seiner eigenen Last befreit. Der französische Schriftsteller Marcel Proust bringt es in seinem Jahrhundertwerk „À la recherche du temps perdu” auf den Punkt:

„La vraie vie, […] c’est la littérature”

(übersetzt: „Das wahre Leben, [..] ist die Literatur”)

Denn auch wenn der künstlerische Geist auf ewig in unserer materiellen Realität zu ziellosem Streben nach mehr verurteilt ist, so findet er seine Erfüllung in der Literatur. Der Fehler von Gustave Flauberts Heldin Emma Bovary war, dass sie versucht hat, ihre romantischen Träume in die Realität zu übertragen. Doch was in die Realität übertragen wird, ist ohne Ausnahme zur Vergänglichkeit verurteilt. Die Gefahr der Romantik lag und liegt immer noch in der Schaffung einer Welt der Illusionen die scheinbar der Wirklichkeit entspricht, doch tatsächlich nur in der künstlerischen Phantasie existiert. Der große Fehler Emma Bovarys war so der Versuch, die idealisierte Welt des Künstlers in der Wirklichkeit zu suchen. Der Dichter hingegen agiert umgekehrt: er beobachtet seine Umwelt, destilliert aus ihr die Essenz hinter dem Schein, verdichtet sie in der künstlerischen Form der Lyrik und erhebt sie so auf eine intellektuelle Ebene. Die Literatur übernimmt dabei die Rolle eines Prismas. Kein Spiegel, denn niemals ist sie eine bloße Abbildung oder eine schwache Reflexion der Realität, vielmehr bricht sie den Schein der Welt und offenbart ihre einzelnen Bestandteile. Der Dichter ist ein Beobachter seines Umfelds und seiner selbst, sein Werkzeug ist das Gefühl und seine Werkbank die Literatur. Dichter sein ist kein Beruf, sondern eine Berufung. Man arbeitet sein Leben lang und findet in der Literatur Start, Mittel und Ziel. Sie bietet einem die höchsten Freuden und die tiefste Traurigkeit, doch kann man sich immer Gewiss sein, dass sie einem zugleich die breiteste menschenmögliche Erfahrung der Welt bietet.

 
Hinterlasse einen Kommentar

Verfasst von - 12. Juni 2016 in Literatur

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Sonntagslyrik #7

Natürlich will man immer weiter, doch der Mensch lebt für den Blick zurück.

 

Schlagwörter: , , , , , , , ,

 
Kunst trifft Poesie

Malerei ist Sprache für die Augen, Sprache ist Malerei für das Ohr.

the chronicles of An Overthinker

.thinking.reading.writing.

saminana

Human Rights, Literature and much more

Lyrifant

Wortgeweb & Sinngespinn

Stadtbibliothek Wolfsburg

BiblioBlog - Das Weblog der Stadtbibliothek Wolfsburg

Knight Owl

I'd risk the fall, just to know how it feels to fly.