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Archiv für den Monat Mai 2016

Impression

Impression

Heute möchte ich mit euch einen Ausflug in die englischsprachige Lyrik unternehmen, die ebenfalls ein enormes Potenzial an Entfaltungsmöglichkeiten bietet. Ich wünsche euch viel Vergnügen mit diesem Gedicht.

 

Impression

 

Your mind is the greatest artist,

constantly painting a world for you.

Although using the same pencil

and the same colours as any artist,

it has created its own technique.

 

The trees` colours are lingering around.

You can feel them in the bright air,

being wrapped around your fingers.

Your mouth fills

with the sweet taste of singing birds,

while the smell of the sunset

is captured in your hair.

 

A piece of art

not only visible to your eyes,

but felt with your heart,

making the outlines vanish

like a breath into the air.

 

 

Sophie Aduial

 

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Sonntagslyrik #6

Heute mal ein kleines Gedicht übers Schreiben… oder doch über mehr?

 

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Mensch sein

Es gibt nur wenig im Leben, das mich aus der Ruhe bringt. Ich betrachte mich selbst als größtenteils aufgeschlossen und tolerant. Wahrscheinlich aufgrund dieses Charakters hatte ich schon immer Schwierigkeiten Rassismus, Sexismus, Homophobie, Islamophobie und andere irrationale Hassgefühle zu verstehen. Ich muss zugeben, dass dies manchmal auch dazu führt, dass ich diese gesellschaftlichen Probleme nicht so ernst nehme, wie man es definitiv tun muss. Doch ich bin wie ich bin. Während manche mit großer Motivation gegen diese geistigen Fehlgeburten menschlichen Denkens vorgehen, bleibe ich ganz einfach verständnislos. Diese Perplexität wird oft als Desinteresse oder gar Ignoranz missverstanden, welche ich mir auch selbst gelegentlich vorwerfe. Mir bleibt es unergründlich wie man einen Menschen hassen kann, weil er eine bestimmte Hautfarbe besitzt oder einer bestimmten Kultur angehört. Bei letzterem sowie auch bei jeder Form von Religionshass, bin ich inzwischen der Überzeugung, dass es eng mit mangelndem Verständnis verbunden ist. Menschen haben Angst vor dem Islam, weil nur wenige sich die Zeit nehmen sich mit dieser, meiner Meinung nach, höchst faszinierenden Religion auseinanderzusetzen. Bildung hilft dabei, Angst und Vorurteile abzubauen, dies sind die Lehren der Aufklärung. Ebenfalls bin ich zu der Erkenntnis gelangt, dass zu viele Menschen zu viel Wert auf ihre nationale Herkunft legen. Die Einteilung in Deutsche, Franzosen, Luxemburger, Engländer usw. ist geschichtlich und ethnisch gesehen absurd und verstärkt nur das Gefühl einer gespaltenen Gesellschaft. Die AfD beruft sich ständig auf ein angebliches „deutsches Volk“. Doch „Deutschland“ ist in Wahrheit nichts anderes als der Zusammenschluss bunt zusammengewürfelter Völker, die sich erst seit einigen wenigen Jahrhunderten wohl wirklich als „Deutsche“ identifizieren. Noch lächerlicher aber sind meine eigenen Landsleute: ein luxemburger Patriot ist eine der traurigsten Gestalten denen man über den Weg laufen kann. Luxemburg wurde 1815 als „Pufferzone“ geschaffen, damit Frankreich und Preußen sich nicht ständig in den Haaren liegen würden.

Wer bin ich also dann? Die Antwort ist simpel: ich bin ein Mensch, genau wie 7 Milliarden andere. Zu meinen Freunden zählen Deutsche, Franzosen, Italiener, Goraner, Amerikaner und viele weitere wunderbare Menschen. Ich fühle mich weder überfremdet noch orientierungslos. Ich bin dankbar für die kulturelle Vielfalt, welche diese Menschen in mein Leben bringen. Denn meine Kultur ist die der Menschheit und ich bin Bürger einer großen, vielfältigen Welt.

 
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Verfasst von - 21. Mai 2016 in Allgemein, Gemischtes

 

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Im Abschied so abgeschieden…

Um Pfingsten gebührend zu feiern, heute ein zusätzliches Gedicht von mir:

 

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Sonntagslyrik #5

Was sonst außer Lyrik? Ich wünsche euch allen einen schönen Sonntag!

 

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Schlaflied

Schlaflied

Heute möchte ich mit euch ein Gedicht über die Nacht teilen, die für mich stets eine Quelle der Inspiration gewesen ist und der Welt, durch den Zauber den sie versprüht, ein anderes Gesicht verleiht.

 

Schlaflied

Nun tauche in die Nacht hinein

und lasse sie Spiegel deiner Seele sein.

Lass ruhen nun die Welt,

auf dass alles Bindende fällt.

 

Wenn die Worte dich umfließen

werden sie dir sanft offenbaren,

welch weite Welt sie erschließen,

deren Schlüssel sie sicher verwahren.

 

Über ein Netz dicht gesponnen,

dessen Fäden aus Sternen geronnen,

werden sie dich sicher führen

zu der Nacht offenen Türen.

 

Deine Seele wird sich erkennen

in deiner Träumereien Weiten.

Doch wird die Dämmerung sie trennen,

nachdem nächtliche Worte sie befreiten.

 

 

Sophie Aduial

 

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Sonntagslyrik #4

Ich hoffe meine „Sonntagslyrik” hängt euch noch nicht zum Hals raus, denn auch an diesem Sonntag habe ich wieder einen neuen Text für euch!

 

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Kunst trifft Poesie

Malerei ist Sprache für die Augen, Sprache ist Malerei für das Ohr.

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