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Archiv für den Monat Januar 2016

Venedig – Die schwarze Perle Italiens

Venedig – Die schwarze Perle Italiens

Vor zwei Wochen war ich im Rahmen eines Klassenausflugs mit meiner Abiturklasse zu Besuch in der Serenissima, in Venedig. Ingesamt war dies meine dritte Italienreise, nach Rom und Florenz im letzten Jahr, und ich muss ehrlich sagen, dass ich es mir nur schwer vorstellen konnte, dass irgendeine Stadt Rom als meine absolute Lieblingsstadt ablösen könnte. Doch Venedig hatte mich vom ersten Moment an in seinen Bann gezogen. Noch nie habe ich Vergleichbares erlebt, noch nie mich in einer Stadt so geborgen, so verstanden gefühlt. Nach dem ersten Tag fiel mir bereits ein wichtiger Faktor dieses Wohlbefindens auf: die Abwesenheit von Autos und sonstigen Krawallmachern. Venedig ist still, Venedig schwebt andächtig über der pastellgrünen Lagune und meditiert mit seinen Besuchern. Diese Stadt lässt einem Raum zum denken, zum leisen diskutieren mit Freunden, sie hat nichts von der Hektik anderer beliebter Reiseziele. Eine Fahrt mit dem Vaporetto ist gemütlich, niemand ist unter Zeitdruck. Chi va piano va sano…

Ich hatte das große Glück den Sonnenaufgang über San Marco mit guten Freunden zu genießen. Dieser Moment ließ Raum und Zeit still stehen, die fast menschenleere San Marco wurde zum Ort eines Geheimnisaustausches, von unserem Sitzplatz aus wurden wir zu stummen Empfängern der ersten Sonnenstrahlen welche die schwarze Perle Italiens an diesem Tage berühren sollten. Dies ist einer der Momente, die sich mir besonders ins Gedächtnis brannten und an die ich heute noch gerne zurückdenke wenn mich der Alltagsstress zu überwältigen droht. In irgendeiner verdrehten Art und Weise fand ich mich auch selbst in dieser Stadt wieder. Verwinkelt und manchmal auf den ersten Blick wie undurchdringlich, ist es doch eigentlich bei genauerem Hinsehen unmöglich sich zu verlaufen. Ja, man könnte fast sagen, sich verlaufen ist lediglich eine natürliche Etappe im Kennenlernprozess dieser Stadt. Ruhe und Langsamkeit sind beides Merkmale Venedigs, doch ebenso auch Tugenden auf die ich viel wert lege. Wer mich kennt, weiß, dass ich sparsam mit Superlativen umgehe, doch ich glaube mit ziemlicher Sicherheit sagen zu können, dass diese 3 Tage in Venedig, die 3 schönsten Tage meines bisherigen Lebens gewesen sind. Selbst nun, 2 Wochen später, hat mich Venedig noch nicht verlassen. Wieder zurück im Alltag, bin ich mir nun doch dieser dunklen Komplizin im Norden Italiens bewusst und manchmal, in Momenten vollkommener Stille, höre ich leise im Hinterkopf, das zärtlich-anmutige Plätschern der geheimnisvollen Lagune.

  

  

 
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Verfasst von - 31. Januar 2016 in Reisen

 

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Lesenswerte Dramen

Im letzten Teil meiner literarischen Empfehlungen, möchte ich mich heute auf die Gattung der Dramatik konzentrieren. Ich habe sämtliche der nachfolgenden Werke im Original gelesen bzw. gesehen.

Deutschsprachige Dramen

Die Physiker, Friedrich Dürrenmatt

Der Besuch der alten Dame, Friedrich Dürrenmatt

Leben des Galilei, Bertolt Brecht

Andorra, Max Frisch

Faust. Der Tragödie erster Teil, Johann Wolfgang Goethe

Italienische Dramen

La Patente, Luigi Pirandello

Französische Dramen

Art, Yasmina Reza

Les Justes, Albert Camus

Antigone, Jean Anouilh

Englische Dramen

Macbeth, William Shakespeare

 
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Verfasst von - 24. Januar 2016 in Literatur

 

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Lesenswerte Lyriker

Nach der Prosa komme ich heute zu meiner persönlichen Lieblingsgattung, der Lyrik. Ich werde dieses mal keine bestimmten Bände empfehlen, sondern einfach Lyriker, welche einen besonderen Platz in meinem Herzen einnehmen. Begleitet werden sie jeweils von einem ihrer Gedichte. Ich habe sämtliche dieser Lyriker im Original gelesen.

Hilde Domin (Deutschland)

  

Charles Baudelaire (Frankreich)

  

Paul Verlaine (Frankreich)

  

Rainer Maria Rilke (Österreich [geboren in Prag, damals Österreich-Ungarn])

  

Hugo von Hofmannsthal (Österreich)

  

Johann Wolfgang Goethe (Deutschland)

  

Georg Trakl (Deutschland)

  

Paul Éluard (Frankreich)

  

William Blake (England)

  

 Jean Kobs (Belgien)

  

 
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Verfasst von - 17. Januar 2016 in Literatur

 

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Lesenswerte Prosa

Dies ist der erste Teil meiner literarischen Empfehlungen. Ich werde von Freunden sehr oft nach Buchempfehlungen gefragt, daher habe ich beschlossen für die drei großen literarischen Gattungen (Epik, Lyrik, Dramatik) jeweils 10 Werke zu empfehlen. Dominiert werden die Listen natürlich von deutschsprachigen Autoren, ich habe mich jedoch bemüht auch ausländische Autoren zu integrieren. Ich beginne diese Woche mit Prosawerken die mich überzeugt haben.

Deutschsprachige Prosa

Hiob, Joseph Roth

Schachnovelle, Stefan Zweig

Der Tod in Venedig, Thomas Mann

Agnes, Peter Stamm

Französische Prosa

Un homme à distance, Katherine Pancol

Au Bonheur des Dames, Émile Zola

Italienische Prosa

Sostiene Pereira, Antonio Tabucchi

Il fu Mattia Pascal, Luigi Pirandello

Tscheschiche Prosa:

Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins, Milan Kundera

Japanische Prosa

Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki, Haruki Murakami

Ich habe jedes dieser Bücher im Original gelesen, außer Kundera und Murakami.

 
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Verfasst von - 10. Januar 2016 in Literatur

 

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Das Sonntagssonett #5

Lasst uns das neue Jahr poetisch beginnen, ich präsentiere euch ein neues Sonett!

 

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