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Archiv für den Monat Oktober 2015

Das inexistente Problem

Das inexistente Problem

Am Freitag habe ich auf meiner Facebook Seite einen Artikel aus der ZEIT geteilt, denn ich auch kommentiert habe. Da es sich um ein für mich äußerst wichtiges Thema handelt, möchte ich euch diesen Kommentar nicht vorenthalten. Den Artikel aus der ZEIT auf den ich mich beziehe findet ihr hier.

Endlich mal ein Artikel der die Sachlage auf den Punkt bringt! In unserer Gesellschaft der Gleichheitsfetischisten vergessen wir oft das Wichtigste: der Wille des Individuums.

Warum sind nicht mehr Frauen in den MINT (Mathematik, Ingenieurswissenschaften, Naturwissenschaften, Technik) Bereichen? Nicht etwa, weil sie keine Möglichkeit dazu haben oder man sie willentlich entmutigt. Nein, die Antwort ist viel simpler, wie Christine Brinck von der ZEIT feststellt: Sie wollen einfach nicht. Warum müssen wir denn heute alle unbedingt gleich sein? Eine gut funktionierende Gesellschaft entsteht doch gerade durch Diversität! Warum sollen Mädchen dazu gezwungen werden ein bestimmtes Fach zu studieren nur, weil man sie angeblich dort benachteiligt? Warum lässt man nicht einfach jeden für sich selbst entscheiden was er gerne mit seinem Leben tun möchte? 

Ich weiß sehr gut wie unsere Gesellschaft heute funktioniert, als jemand der sich für die Literatur entschieden hat habe ich dies selbst oft zu spüren gekriegt. Den abschätzenden Blick, weil ich mich dazu entschieden habe nicht der hunderttausendste Bankangestellte zu werden, kriege ich regelmäßig ab. Lassen wir doch einfach die Mathematiker Mathematiker, die Wirtschaftler Wirtschaftler und die Künstler Künstler sein! Wenn ein Mädchen Physikerin werden will, dann wird sie Physikerin auch ohne „Frauenquote” und „Girl’s Day”. Die Helden die mit diesen Ideen aufgekommen sind, sollten vielleicht einmal damit aufhören die Frauen in unserer Gesellschaft für so schwach zu halten, dass sie nicht ihre eigenen Entscheidungen treffen können. Meine ehemalige Französischlehererin hat uns immer daran erinnert, dass wenn man etwas wirklich will, mit Herz und Seele dabei ist und hart dafür arbeitet, man es schon erreichen wird. 

Frau Brinck bringt es in ihrer Schlussfolgerung genau auf den Punkt:

„Dies ist ein freies Land, und wenn sich die jungen Frauen bei aller Förderung und Information nicht für Mint entscheiden, muss man das respektieren. Auch das ist Emanzipation.”

 
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Verfasst von - 31. Oktober 2015 in Gemischtes, Politik

 

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Das Gedicht zum Sonntag


Anstelle eines herkömmlichen Beitrags, heute ein kleines Gedicht zum Wochenende. Ich wünsche einen angenehmen Sonntag und allen Kreativen ein frohes Schaffen!

 

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„weiter denken” – ab jetzt frei verfügbar!

„weiter denken” – ab jetzt frei verfügbar!

Mein neuester Lyrikband „weiter denken” ist ab jetzt, wie immer kostenlos, bei folgenden Onlinehändlern verfügbar:

smashwords

https://www.smashwords.com/books/view/586116


Apple


https://itun.es/lu/T-MO-.l


Barnes& Noble


http://www.barnesandnoble.com/mobile/w/books/1122841656?ean=2940152417395


Falls ihr wissen wollt welche Idee hinter diesem Band steckt, empfehle ich euch meinen Post von letztem Sonntag:

https://just-thoughts.net/2015/10/18/weiter-denken-vito-volpes-neuer-lyrikband/

Ich will mich jetzt bereits bei denen bedanken die einen Blick auf den Band werfen! Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit und ich hoffe ich kann euch in Zukunft noch viel bessere Lyrik präsentieren.

 
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Verfasst von - 23. Oktober 2015 in Literatur

 

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„weiter denken” – Vito Volpes neuer Lyrikband

„weiter denken” – Vito Volpes neuer Lyrikband

Kunst, und vor allem die Schriftstellerei, ist zugleich komplett verschieden und genau wie jede andere Arbeit auch. Nehme wir zum Beispiel die Lyrik. Normalerweise arbeitet man an einem bestimmten Projekt, man hat eine Idee für einen Band und fängt dann an die Gedichte zu schreiben. Ein Band zeichnet sich normalerweise durch ein zentrales Thema aus oder zumindest eine bestimmte Grundnote welche die Gedichte miteinander verbindet. So lautet die Regel. Doch Dichter ist nicht einfach ein Zustand den man auf Wunsch aktivieren oder abschalten kann. Wenn man Dichter ist sieht man die Welt mit anderen Augen. So kann es einem dann auch schon einmal passieren, dass ein bestimmtes Objekt, eine Person, eine Stimmung oder ein Ereignis in einem den Drang zum dichten wecken kann. Aus diesem Drang entsteht dann nach unbestimmter Zeit ein Gedicht, welches sich dann als „ungeplantes Kind” präsentiert. „weiter denken” sind meine ungeplanten Kinder. Es ist ein Band der quer durch den Garten meiner Gedanken führt. Viele der Gedichte sind schon fast zwei bis drei Jahre alt, andere sind gerade erst in diesem Jahr entstanden. Einige der hier enthaltenen Gedichte sind ein paar meiner persönlich Liebsten und genau deshalb würde ich es sehr schade finden wenn sie für immer in meinen Notizbüchern verstauben würden. Doch der Band ist mehr als nur eine kunterbunte Sammlung von Ungeplantem.
„weiter denken” kann man durchaus auch wörtlich nehmen. Ich habe vor kurzem viel über meine künstleriche Laufbahn und Einstellung reflektiert und habe eine komplett neues Projekt in Angriff genommen, welches sehr viel Zeit in Anspruch nimmt. In diesem Sinne ist dieser Band auch eine Art Entlastung für mich. All diese Gedichte gehören für mich zu einem ersten Zyklus den ich für abgeschlossen betrachte. Es war von daher fast eine Befreiung für mich, mich noch ein letztes Mal mit ihnen zu befassen, sie zu sammeln und teilweise auch ein wenig umzuschreiben. Die Zusammenstellung war eine Reise in die Vergangenheit und hat mich an die unterschiedlichsten Punkte meines noch jungen Lebens zurückgebracht. Nun ist das Projekt (fast) fertig und ich kann mich endlich meinen neuen Projekten widmen; „weiter denken” in einem gewissen Sinn.

Wann der Band genau erscheinen wird kann ich noch nicht sagen, es gibt noch einiges an Layout Arbeit zu tun, doch als provisorischen Termin würde ich nächsten Freitag oder Samstag nennen. Behaltet die sozialen Netzwerke im Auge, oder besucht meinen Blog oder Website nächstes Wochenende noch einmal um informiert zu bleiben.

 
Ein Kommentar

Verfasst von - 18. Oktober 2015 in Literatur

 

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